25. März 2022: Lourdes betet im Einheit mit Papst Franziskus

Veröffentlicht 23 März 2022 - 09:25

Dieser 25. März ist voller Bedeutung … Die katholische Kirche gedenkt der Verkündigung des Herrn, also der Verkündigung an Maria, Christus zur Welt zu bringen. In Lourdes feiern wir die sechzehnte Erscheinung, bei der die „Dame“ ihren Namen nannte: „Ich bin die Unbefleckte Empfängnis“

Die Weihe Russlands und der Ukraine an das Unbefleckte Herz Mariens

Die Weihe wird am Freitag, den 25. März, dem Fest der Verkündigung des Herrn, während der Bußfeier stattfinden, die Papst Franziskus um 17:00 Uhr im Petersdom leiten wird. Derselbe Akt wird am selben Tag vom Gesandten des Papstes, dem päpstlichen Kaplan Kardinal Krajewski in Fatima vollzogen.

Lourdes schließt im Gebet bei dieser Weihe an

Seit dem 25. Februar beten wir in Lourdes täglich um 18:30 Uhr den Rosenkranz für den Frieden in der Ukraine in Anwesenheit von Msgr. Mykhailo Romaniuk, dem Administrator der ukrainischen Dormitio-Kirche der Heiligsten Mutter Gottes in Lourdes.
Die Gemeinschaft der Kapläne des Heiligtums schließt sich dieser Weihe an, zudem sie bei allen Messen und Rosenkränzen mitbeten.

Zusätzlich zu den üblichen Zeitplänen betet die Wallfahrtsstätte:
– den Engel des Herrn an der Grotte mit der Schilderung der 16. Erscheinung
– Um 17.00 Uhr Gebet an der Lourdes-Grotte, in Gemeinschaft mit dem Papst und der ganzen Kirche, um die Weihe Russlands, der Ukraine und der Welt an das Unbefleckte Herz der Jungfrau Maria zu erneuern. Übertragung per TV Lourdes.
– Vesper in der Rosenkranzbasilika um 18:00 Uhr
Marianische Lichterprozession den 24., 25. und 26. um 20:30 Uhr an der Grotte.

Bei der Erscheinung vom 13. Juli 1917 in Fatima hatte die Jungfrau um die Weihe Russlands an ihr unbeflecktes Herz gebeten und erklärt, dass, wenn dieser Bitte nicht entsprochen würde, Russland „seine Irrtümer in der ganzen Welt verbreiten und Kriege und Verfolgung der Kirche begünstigen würde“.

Die Pilgernde Jungfrau von Fatima ist heute in der Ukraine

Dieses Gebet für den Frieden in der Welt und insbesondere für den Frieden in der Ukraine ist ein bedeutungsvoller Akt, der tief mit Fatima und seiner Botschaft verbunden ist, sagte der Rektor des Heiligtums, Pater Carlos Cabecinhas, über die Entscheidung des Papstes. „Fatima ist ein Ort, an dem die Menschen täglich für den Frieden beten, weil es ein Wille ist, der vom Papst zum Ausdruck gebracht wurde, und weil die Jungfrau an diesem Ort um die Weihe an ihr Unbeflecktes Herz gebeten hat“, fuhr Pater Cabecinhas fort.

„Wir bitten Sie, uns eine Pilgernde Jungfrau in die Ukraine zu senden, damit wir beten, ihren Schutz erflehen und damit der Friede in das Land zurückkehren kann.“

Am 10. März bat der griechisch-katholische Erzbischof von Lemberg, Ihor Vozniak, das Heiligtum von Fatima, Portugal, mitten im Konflikt in der Ukraine willkommen zu heißen: „Wir bitten Sie, uns eine Pilgernde Jungfrau in die Ukraine zu senden, damit wir beten, ihren Schutz erflehen und damit der Friede in das Land zurückkehren kann.“ Von Fatima ging die Jungfrau nach Lissabon, dann nach Warschau, Polen, wo sie von der griechisch-katholischen Gemeinde von Lemberg empfangen und transportiert wurde. Sie kam am Mittwoch, dem 16. März, in der Ukraine an und wird dort nach Angaben des Heiligtums für einen Zeitraum von einem Monat bleiben.