Père Michel de Roton

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Er war zwei Mal Rektor der Wallfahrtsstätte Lourdes: Pater de Roton ist verstorben

Père Michel de Roton à la Grotte de Lourdes

Pater Michel de Roton, der zweimal hintereinander Rektor der Wallfahrtsstätte Lourdes war, ist am Samstag, den 3. Juni 2017 im Altersheim Saint-Frai in Tarbes verstorben. Er war 85 Jahre alt.

Die Trauerfeier für Pater Michel de Roton wird am Mittwoch, den 7. Juni, um 10 Uhr, in der Kathedrale von Tarbes gehalten. Danken wir Gott für sein Leben im Dienste der Kirche und vertrauen wir ihn der Barmherzigkeit des Herrn an.

Michel de Roton in einigen Daten

  • 2. Februar 1932:  Geburt in Melun (77).
  • Von 1943 bis 1950, Studium in Garaison.
  • Am 21. Juni 1957, Priesterweihe in der Basilika der Unbefleckten Empfängnis in  Lourdes.
  • Von 1957 bis 1959, Theologiestudium im französischen Seminar von Rom.
  • Von 1959 bis 1961, Pfarrvikar in der Gemeinde Saint- Jean in Tarbes  (65) dann Seelsorger des Fachschulwesens.
  • Von 1961 bis 1967, Professor für Theologie im Priesterseminar von Dax (40).
  • Von 1967 bis 1971, Seelsorger des Gymnasiums Marie Curie in Tarbes.
  • Von 1971 bis 1977, Rektor des Wallfahrtsstätte Lourdes.
  • 1977 bis 1983, Pfarrer der Pfarrgemeinde Sainte-Bernadette in Tarbes.
  • Von 1983 bis 1993, Verantwortlicher der Diözesanstelle für Pastoral und Katechese.
  • Von 1991 bis 1993, Verantwortlicher der Begleitung der Seminaristen.
  • Von 1993 bis 1998, zum zweiten Mal Rektor der Wallfahrtsstätte Lourdes.
  • 1998, zieht er sich in das Diözesanhaus Saint-Paul in Tarbes zurück.
  • Von 2000 bis 2013, bischöflicher Delegat für das ständige Diakonat.
  • September 2012, Umzug ins Altersheim Saint-Frai in Tarbes.

 

Père Michel de Roton

„Er war immer aufmerksam und freundlich“

Pater André Cabes, der gegenwärtige Rektor des Wallfahrtsstätte Lourdes, würdigt Pater de Roton: Michel de Roton hat uns verlassen. Er war zweimal Rektor des Wallfahrtsstätte Lourdes, was ein Einzelfall ist. In den 70er-Jahren, konnte er mit seinem Chapelains-Team die Mission der Wallfahrtsstätte gemäß den Vorstellungen des Zweiten Vatikanischen Konzils leiten. Eine Änderung mit Symbolkraft war, dass er die Quelle, im Innern der Grotte von Massabielle hat sichtbar machen lassen. Es war eine Zeit der Erneuerung im Bereich der Liturgie, der Hospitalité, des Empfangs, insbesondere des Empfangs von Jugendlichen. Nach sechs Jahren im Amt, schließt er sich der Pfarrgemeinde Sainte-Bernadette in Tarbes an; und die kleine Heilige begleitet ihn auch weiterhin, bis man ihn zurück nach Lourdes ruft, um die Nachfolge von Pater Bordes anzutreten, er wird von 1993 bis 1998 wieder Rektor. Wieder ist es eine Zeit der Erneuerungen, vor allem durch den Bau der neuen Accueils für die Kranken. De Roton erkrankt an Parkinson und zieht sich in das Diözesanhaus Saint-Paul Hause in Tarbes zurück, bevor er gegen Ende seines Lebens von den Schwestern von Saint-Frai aufgenommen wird. Er hat uns am Jahrestag der Erstkommunion von Bernadette, dem 3. Juni, verlassen. Immer aufmerksam und freundlich, hat Pater de Roton alle an seiner großen Empfindsamkeit und seinem tiefen Glaubens teilhaben lassen. Alle diejenigen, die ihn gekannt haben, behalten dieses Zeugnis eines geschenkten Lebens in Erinnerung. Wir beten für ihn und wissen gleichzeitig, dass er, in unsichtbar Liebe, uns auch weiterhin begleitet.

Fête du 8 décembre à Lourdes

7. und 8.Dezember : Lourdes feiert das Fest der Unbefleckten Empfängnis, vereint mit den Christen im Nahen Osten und im Heiligen Land, unter dem Vorsitz von Msgr Marcuzzo, Generalvikar für das Patriarchat von Palästina

Am Donnerstag, den 07. Dezember und am Freitag, den 08. Dezember 2017, begeht die Wallfahrtsstätte Lourdes auf sehr festliche Weise und in Verbundenheit mit den Christen im Nahen Osten das Fest der Unbefleckten Empfängnis  unter dem Motto: „Maria, Dienerin des Friedens“. Der Generalvikar des Patriarchats von Palästina, Msgr. Marcuzzo, hat den Vorsitz bei den Feierlichkeiten.