Rückblick auf die Lourdes Tage 2022

Veröffentlicht 16 Februar 2022 - 09:26

Die Lourdes-Tage sind ein alljährliches Ereignis, das von Wallfahrts- Organisatoren aus verschiedensten Ländern der besucht wird. Mit dem Fest Unserer Lieben Frau von Lourdes im Zentrum, wurde das Format der Tage von Lourdes so gestaltet, dass jeder, vor Ort oder aus der Ferne, die Veranstaltung miterleben konnte.

Die Lourdes-Tage fanden am 10., 11. und 12. Februar im Kirchenzentrum St. Bernadette statt, das so ausgestattet war, damit die Organisatoren von Wallfahrten unter den erforderlichen sanitären Bedingungen empfangen und Teilnehmer aus der Ferne sich zuschalten konnten.

Generation Lourdes: „Gehen Sie und sagen Sie es den Priestern“

Msgr. Olivier Ribareau-Dumas, Rektor der Wallfahtsstätte, der diese Tage eröffnete, betonte, dass trotz der Säkularisierung „alles Gnade sei“. „Alles ist Gnade“, denn die Krise, die wir erleben und auf die wir in Lourdes zu sprechen kommen, sei eine gute Gelegenheit. „Alles ist Gnade“, denn auch die touristische Dimension einer Lourdesreise kann immer auch zu einer großen geistlichen Erfahrung führen.
Es war Maria, die darum bat, dass wir auf Pilgerreise hierherkommen. Und von den ersten Erscheinungen an begleiteten viele Menschen Bernadette, einige aus Neugier, andere bereits beseelt von einem tiefen Glauben. Es war Maria, die zwischen Februar und Juli 1858 bei ihren regelmäßigen Besuchen in der Grotte von Massabielle Bernadette einlud, begrüßte und unterstützte. Indem Maria sie bat, ihr die Gunst zu erweisen, für 15 Tage zu kommen, schenkte sie ihr eine großartige Gabe, eine unermessliche Gnade: in eine Liebesbeziehung einzutreten, die ihr das Glück der anderen Welt eröffnet und in die sie Bernadette einführte.

„Die Jugendlichen sind ist nicht die Zukunft der Kirche; Sie sind ihre Gegenwart.“

Wir sind aufgerufen, auf die Einladung der Unbefleckten Jungfrau zu antworten: „Gehen Sie und sagen Sie den Priestern, man solle hier eine Kapelle errichten und in Prozession hierherkommen. Und dafür sei es notwendig, an alle Menschen guten Willens zu appellieren. Während dieser Tage kamen junge Menschen zur Sprache, weil – wie der Rektor betonte – „junge Menschen nicht die Zukunft der Kirche, sondern ihre Gegenwart seien.“ Und die Jugendlichen baten die Wallfahrtsdirektoren und die Präsidenten der Hospitalités ihnen zu vertrauen und auf sie zu bauen. Junge Menschen hätten nicht die gleiche Vorstellung von Engagement, aber ihre Frische und Spontaneität täten gut. Die Jugendpastoral sei keine Sonder-Seelsorge, sie müsse jedoch an die jüngeren Generationen angepasst werden. Die Mission von Lourdes sei einer armen jungen Frau anvertraut worden, die krank und in nicht vollständig in der Kirche integriert war, weil sie ihre Erstkommunion noch nicht empfangen hatte…