11. Februar: Erste Erscheinung von Maria vor Bernadette Soubirous
Hochfest unserer Liebe Frau von Lourdes
28.Welttag der Kranken

Veröffentlicht 4 Februar 2020 - 15:06

Am kommenden 11. Februar werden an die 20 000 Pilger im Gedenken an die erste Erscheinung von Maria vor der heiligen Bernadette zum Hochfest Unserer Lieben Frau von Lourdes und zur Feier des 28.Welttags der Kranken erwartet. Der Welttag wurde vom heiligen Papst Johannes-Paul II eingerichtet und wurde zum ersten Mal am 11. Februar 1993 in Lourdes feierlich begangen.

Novene Unserer Lieben Frau von Lourdes vom 3. bis 11. Febrauar

Sprechen Sie das Gebet der Novene
Beten Sie ein Gesetz des Rosenkranzes.
die Anrufung:
„Unserer Lebe Frau von Lourdes, bitte für uns“
„Heilige Bernadette, bitte für uns“
O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns die wir Zuflucht bei dir suchen!“
Heilige Messe und Kommunion am 11. Februar.

Der Empfang des Bußsakramentes wird während der Oktav empfohlen.

Maria,
Unsere Liebe Frau von Lourdes,
Du, der du in der Mulde des Felsens von Massabielle vor Bernadette,
dem einfachen Hirtenmädchen aus dem Bigorre, erschienen bist.
Du hast ihr das strahlende Licht deines Lächelns gebracht,
Den köstlich leuchtenden Schein deiner Gegenwart.
Du hast mit ihr in der Abfolge der Tage eine Beziehung aufgebaut
Indem du sie ansahst wie eine Person, die mit einer Person spricht.
So stehen auch wir vor dir, bedürftig wie wir sind, und bitten dich demütig.
Erschließe denen, die zweifeln, die Freude des Vertrauens,
Schenke denen, die verzweifeln, die Erfahrung einfühlsamen Gegenwart.
Maria,
Unsere Liebe Frau von Lourdes,
Du, der du Bernadette deinen Namen mit schlichten Worten:
„Ich bin die Unbefleckte Empfängnis“ preisgegeben hast.
Lass uns die Freude der Vergebung, die unablässig angeboten wird, erfahren
Pflanze in uns das Verlangen nach erneuerter Unschuld und beseelter Heiligkeit ein.
Komm den für die Sünde blind gewordenen zu Hilfe.
Du hast den Retter der Welt geboren,
Schau mit Güte auf unsere herrliche und zugleich dramatische Welt.
Öffne in uns die Wege der Hoffnung,
Führe uns zu Dem, der die lebendige Quelle ist,
Jesus, dein Sohn, der uns zu beten gelehrt hat:
Vater Unser….

11. Februar 2020 Hochfest Unserer Lieben Frau von Lourdes
28. Welttag der Kranken

Montag, 10. Februar
21:00 Uhr: Marianische Lichterprozession

Dienstag 11. Februar
10:00 Uhr: Internationale Messe in der Basilika Pius X
Unter der Leitung von Kurienerzbischof Rino Fisichella
Direktübertragung auf katholischen Fernsehsendern

15:30 Uhr: meditatives Rosenkranzgebet an der Grotte
durch Msgr. Olivier Ribadeau Dumas, Rektor der Wallfahrtsstätte in Anwesenheit der Wallfahrtsgeistlichen
Direktübertragung

16:30 Uhr: Anbetung und Krankensegnung in der Basilika Pius X

18:00 Uhr: Rosenkranz in italienischer Sprache an der Grotte
Direktübertragung

21:00 Uhr: Marianische Lichterprozession

Botschaft von Papst Franziskus zum 28. Welttag der Kranken

« Die ersten Verkünder des Evangeliums in der Wallfahrtsstätte Lourdes sind die Kranken» Msgr Rino Fisichella, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung, sitzt der Internationalen Messe vor

Am Dienstag, den 11. Februar, am Fest Unserer Lieben Frau von Lourdes, steht Msgr Rino Fisichella der Internationalen Messe um 10h in der Basilika Pius X vor.
In einem Artikel, der im Newsletter Nr. 343 der AMIL (= Internationale Medinzinische Vereinigung von Lourdes), dem offiziellen Gremium des Medizinischen Büros in Lourdes, erschienen ist, hat Msgr Rino Fisichella, Präsident des Päpstlichen Rates zur Neuevangelisierung, ausgehend von dem von Papst Franziskus verfassten Apostolischen Schreiben Sanctuarium in Ecclesia, einige Überlegungen über die Rolle der Wallfahrtsstätte Lourdes in Bezug auf die Neuevangelisierung und insbesondere über das Charisma der Kranken, dargelegt: „Gemäß dem Wort des Herrn haben wir beharrlich all dem den Vorzug gegeben, was die Welt abgelehnt hat, da sie es als nutzlos und wenig wirksam beurteilt. Die chronisch kranken Menschen, die Sterbenden, die Ausgegrenzten, die behinderten Menschen und alles, was in den Augen der Welt keine Zukunft und keine Hoffnung hat, wecken das Engagement der Christen. Wir haben Beispiele, die machtvoll auf die Heiligkeit der Männer und Frauen verweisen, die aus diesem Programm die konkrete Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi und den Beginn einer echten kulturellen Revolution gemacht haben. Angesichts dieser Heiligkeit hält kein Alibi stand. Die Utopie tritt hinter die Glaubwürdigkeit zurück und die Leidenschaft für die Wahrheit und die Freiheit wird in jener Liebe gebündelt, die ohne Gegenleistung geschenkt wird.
In diesem Rahmen bekommt der wertvolle Beistand, den zahlreiche Ärzte und Krankenpfleger im Wallfahrtsort Lourdes anbieten, seinen ganzen Sinn als eine echte christliche Verkündigung, die die Würde jedes Menschen ernsthaft in Betracht zieht. Wie wichtig ist diese Gegenwart im Leben des Wallfahrtsortes! Nicht nur für jene, die dort jeden Tag arbeiten und greifbare Zeichen dieser Nähe und dieses Beistandes sind, sondern auch für alle Vereinigungen, die als Pilger in den Wallfahrtsort kommen. In einer Zeit, in der alles nur deshalb möglich zu werden scheint, weil es gekauft werden kann, sollten sich die Zeichen vermehren, die deutlich machen, dass die Liebe und die Solidarität keinen anderen Preis haben als das persönliche Engagement und Opfer. Dieses Zeugnis beweist, dass das persönliche Leben nur dann voll und ganz verwirklicht wird, wenn es sich in den Rahmen eines freien, umgeschuldeten Geschenkes stellt. »
Er führt weiter aus: „(…) Man kann also bestätigen, dass es wirklich die kranken Menschen sind, die im Wallfahrtsort Lourdes am meisten evangelisieren. Sie sind berufen, das Bewusstsein und die Verantwortung anzunehmen, dass sie ausgehend von ihrer eigenen Situation die erlösende Frohbotschaft des Evangeliums weitertragen. Das hat eine große Bedeutung, auch für jene, die sie begleiten und ihnen beistehen, denn das zwingt uns, die Ausbildung intensiv und mit mehr Engagement zu betrachten, auf die keiner verzichten kann, um die Schönheit des Glaubens mit einem stets wachsenden Bewusstsein zu leben. Es ist nicht möglich, unvermittelt Verkünder des Evangeliums zu werden und genauso wenig, dem Leiden von heute auf morgen einen Sinn zu verleihen. All das verlangt eine Vorbereitung, die in dem Maß wächst und reift, wie wir an das Geheimnis der aktiven und wirklichen Teilnahme am Geheimnis Christi und an das Leben in Gemeinschaft mit ihm, welches uns die Taufe schenkt, glauben. Diese Perspektive ermöglicht uns, jeden kranken Menschen, der Pilger wird, mit dem Blick des Glaubens zu betrachten und in ihm Christus zu erkennen, der um Hilfe bittet und im Gegenzug dafür Seine erlösende Liebe schenkt.“